Knieprothese

Wenn ein Knorpelschaden so ausgeprägt ist, dass er mit gelenkerhaltenden Therapien nicht mehr repariert werden kann, muss ein künstliches Gelenk implantiert werden. Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits hat sich hier auf die MyKnee-Technologie spezialisiert.

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Behandlungsüberblick

Hier finden Sie übersichtlich zusammengefasst alle wichtigen Fakten und Daten zur Knieprothese bei Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits.

  • Ort der Behandlung: Orthopädischer Operationssaal der Privatklinik Döbling

  • Dauer der Behandlung: 120-150 Minuten

  • Dauer des Aufenthaltes: 7-10 Tage stationär

  • Anzahl der Behandlungen: 1 operativer Eingriff

  • Behandlung schmerzhaft? Operation mittels Allgemeinanästhesie oder Regionalanästhesie

  • Nachbehandlung: spezielle Physiotherapie für 6-12 Wochen nach der Operation, eventuell Rehabilitationsaufenthalt in einem speziellen Zentrum etwa 3 Monate nach der Operation

  • Schonzeit/Sport: Sportbeginn 6-12 Wochen nach der Operation

  • Ausfallszeit: 6-8 Wochen

Ursachen, Symptome & Diagnostik

In manchen Fällen sind Knorpeldefekte so weit fortgeschritten, dass erhaltende Maßnahmen nicht mehr den gewünschten Erfolg bringen. Das Stadium des Knorpelschadens stellen wir mithilfe von klinischen Untersuchungen, Funktionstest und bildgebenden Verfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) fest. Wenn wir dabei feststellen, dass konservative oder andere operative Verfahren den Knorpel nicht mehr erhalten können, ist ein künstlicher Gelenksersatz (Knieprothese oder auch Endoprothese) nötig. Ob ein solcher eingesetzt wird, hängt zu einem großen Teil vom Grad der Schmerzen ab, die der Gelenkschaden bei den Patienten verursacht.

Operation Knieprothese

Für das Einsetzen eines künstlichen Gelenksersatzes gibt es zwei verschiedene Methoden. Welche der beiden wir verwenden, ist vom Zustand der Knochen abängig. Sollte der Knochen noch vital und fest sein, kann er von selber innerhalb kurzer Zeit in die Knieprothese wachsen. Ist das nicht mehr der Fall, verwenden wir eine zementierte Verankerung des Gelenkersatzes im Gelenk. Diese zementierte Verbindung eignet sich bei schwächeren Knochen und eine schnellere Belastbarkeit ist grundsätzlich möglich. Welche der beiden Verankerungsformen wir einsetzen, entscheiden wir vor der Operation gemeinsam mit den Patienten anhand eines Röntgenbildes. Auch während des Eingriffes überprüfen wir diese Entscheidung mehrmals und ändern sie, wenn es die Notwendigkeit unumgänglich erfordert. So erreichen wir für jeden Patienten das beste Ergebnis.

MyKnee bei Univ.-Prof. Dr. Marlovits

Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits arbeitet beim Einsetzen von künstlichen Kniegelenken mit der MyKnee-Technologie. Dabei werden vor der Operation hochpräzise Instrumente individuell für jeden Patienten angefertigt. Im Vorfeld werden das Kniegelenk und die Beinachse mittels Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) vermessen. Anhand der gewonnenen Daten wird anschließend ein 3-D-Modell des Knies angefertigt. Damit kann bereits vor der OP die genaue Implantatgröße und seine Position bestimmt. Durch die individuelle Fertigung der MyKnee-Instrumente für jeden Patienten wird die Knieprothese schneller, präziser und schonender eingesetzt. Außerdem nimmt neben der kürzeren Operations- und Narkosezeit auch das Infektionsrisiko bei dieser Methode ab.

FAQs

In der Regel dauert es zwischen sechs und acht Wochen, bis Patienten nach dem Einsetzen einer Knieprothese wieder fit sind. Eine spezielle Physiotherapie begleitet die Heilung für sechs bis zwölf Wochen. In manchen Fällen ist auch ein Reha-Aufenthalt empfehlenswert.

Wenn die Knieprothese gut eingeheilt und die Muskulatur gut trainiert ist, können zahlreiche Sportarten ausgeführt werden. Neben den gleichmäßigen Bewegungen beim Radfahren, Schwimmen, Nordic Walken, Golfen etc. sind auch herausfordernde Sportarten wie Skifahren und Tennis möglich.

Heutige Knieprothesen (oder Endoprothesen) haben eine lange Haltbarkeit. Der künstliche Gelenksersatz hält mittlerweile durchschnittlich mehr als 15 bis 20 Jahre.

Ziel ist es, nur einmal eine Knieprothese zu implantieren. Deswegen sollte der Implantationszeitpunkt in einer möglichst späten Lebensphase gewählt werden. Sämtliche biologischen rekonstruktiven Eingriffe zum Erhalt des Gelenkes sind äußerst wichtig. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, eine Knieprothese ein weiteres Mal zu implantieren.